Überwinterung von Pflanzen

Welche Topfpflanzen sollten ins Haus gebracht werden

Kategorien: Pflanzen Garten Haus

Wenn der Herbst in vollem Gange ist, stehen viele Hobbygärtner vor der Aufgabe, ihre Pflanzen aus dem Garten nach Hause zu bringen. Hier erfahren Sie, welche Pflanzenarten in ihr Winterquartier gebracht werden sollten, wann der beste Zeitpunkt dafür ist und wie Topfpflanzen behandelt werden sollten!
Wann sollten Sie Ihre Topfpflanzen zurück in Haus holen© fotofabrika / Fotolia

Tipps für den Winterschlaf: Rein oder raus?
Während die eine Pflanzenart den Winter im Freien unbeschadet übersteht, muss die andere im Herbst unbedingt wieder ins Haus gebracht werden.

Wichtig: Einige als "frostbeständig" deklarierte Pflanzenarten sind nur bedingt frostbeständig! So vertragen beispielsweise die Veilchen von Gartenrosen nur eine Höchsttemperatur von -5 Grad Celsius, obwohl sie oft als resistente Pflanzen verkauft werden.

Tatsache ist, dass reine Sommerblumen in der Regel im Herbst den Garten verlassen müssen, da sie nicht für die Kälte & Co. gemacht sind. Dazu gehören Begonien, Geranien, Petunien (Stauden) oder Industrielilien.

Gut zu wissen: Kakteen lieben den Sommer genauso wie sie selbst - bis auf wenige Ausnahmen sterben sie im Winter schnell, sobald es ihnen zu kalt wird. Dasselbe gilt für reine Zimmerpflanzen, die sich nur in der reinen Kühle des Sommers wohlfühlen.

Wenn es darum geht, Topfpflanzen in ihr Winterquartier zu bringen, stehen Gartenbesitzer vor der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Überwinterung der Pflanzen. Auch wenn die Herbsttage noch warm erscheinen mögen, ist Nachtfrost oft eine Überraschung, und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können den Verlust vieler Pflanzen bedeuten. Auch sollten Sie Ihre Topfpflanzen nicht zu früh aus dem Garten ins Haus bringen.

Der Grund: Ein möglichst langer Aufenthalt im Freien härtet die Pflanzen nicht nur ab, sondern schützt sie auch wirksam vor Schädlingen.

Generell gilt: Wenn sehr kalte Nächte zu erwarten sind, sollten Topfpflanzen die vier Schutzmauern schnell durchschreiten - spätestens im November! Da Topfpflanzen während des Winters nicht wachsen dürfen, verzichten Sie bitte ab Oktober auf die Düngung.

Topfpflanzen auf den Winter vorbereiten, so geht das!
Sobald Sie die Topfpflanzen aus dem Garten ins Haus gebracht haben, sollten Sie die verwelkten Blüten und Blätter entfernen, da die in den Topf gefallenen Pflanzenteile einen idealen Nährboden für Bakterien bieten. Es ist auch ratsam zu prüfen, ob jede Pflanze von Schädlingen befallen ist, und sie gegebenenfalls von anderen Topfpflanzen zu trennen.

Tipp: Spezielle Pflanzenschutzmittel können in der Regel schnell Abhilfe schaffen.
Wann sollten Sie Ihre Topfpflanzen zurück in Haus holen - winterfest eingepackt© hcast / Fotolia

Ob Sie Ihre Pflanzen in der Diele, im Keller oder in der Garage bei Tageslicht überwintern lassen - das Winterquartier für Ihre Topfpflanzen sollte nicht nur zugig und hell sein, sondern auch eine ideale Temperatur von 5 bis 8 Grad Celsius haben.

Facebook Twitter Xing Linkedin

Ähnliche Beiträge

Diese Beiträge in der Kategorie Garten könnten Sie auch interessieren

Werbung