Buchtipp im Dezember: Eine kurze Geschichte der Menschheit

Kategorien: Lesen Freizeit

Eine kurze Geschichte der Menschheit - fesselnder Buchtipp für historisch Interessierte
Sie interessieren sich für Geschichte und lesen gern in Ihrer Freizeit? Hier kommt ein anspruchsvoller Buchtipp für Sie: In seinem Meisterwerk "Eine kurze Geschichte der Menschheit" gelingt dem Historiker Yuval Noah Harari das Kunststück, 70.000 Jahre Menschheitsgeschichte in kompakter Form nachzuerzählen. Mit diesem Buchtipp wird Ihre Freizeit zu einem intellektuellen Abenteuerspielplatz. Im Mittelpunkt des Abenteuers Lesen: die Spezies Homo sapiens!

Der Autor Yuval Noah Harari - ein junger Historiker aus Israel
Yuval Noah Harari wurde im Jahr 1976 in Haifa, Israel, geboren. Während seines Studiums in den Jahren 1993 bis 1998 spezialisierte sich Harari zunächst auf die Geschichte des Militärs im Mittelalter. Später weitete er seinen Radius als Forscher und Wissenschaftler auch auf Bereiche wie makrohistorische Prozesse und die Weltgeschichte aus. Dank seines vielseitigen Interessenprofils und seiner intellektuellen Brillanz gelingt es Harari in "Eine kurze Geschichte der Menschheit" auf eindrückliche Weise, die Entwicklung des Menschen unter den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Blickwinkeln zu analysieren und darzustellen. Heute arbeitet Yuval Noah Harari - neben seinen weltweiten Lesereisen - als Dozent an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Fakten zu "Eine kurze Geschichte der Menschheit"

Bevor Sie das Buch bestellen und damit beginnen, es in Ihrer Freizeit zu lesen, hier vorab einige Fakten zu diesem anerkannten Meisterwerk der Populärwissenschaft: Das rund 520 Seiten umfassende Buch erschien im Jahr 2011 in hebräischer Sprache - damals unter dem Titel "Kizur Toldot Ha-Enoshut". Schnell wurde dem publizierenden Verlag klar, dass auch internationale Leser sich für dieses fesselnde Werk interessieren würden. Es folgten Übersetzungen ins Englische, Deutsche und rund 50 weitere Sprachen. Bis heute wurden von dem Buch weltweit mehr als 10 Millionen Exemplare verkauft. Es zählt damit zu den erfolgreichsten populärwissenschaftlichen Werken dieses Jahrhunderts.

Der Inhalt des Buchs
"Eine kurze Geschichte der Menschheit" ist ein Buchtipp, für dessen Lektüre kaum Vorkenntnisse erforderlich sind. Dies mag angesichts des anspruchsvollen und komplexen Inhalts erstaunen, aber dem Autor gelingt es durch eine anschauliche und verständliche Erzählweise scheinbar mühelos, komplizierte Zusammenhänge nachvollziehbar zu machen. Harari macht die Entwicklung des Menschen - Hauptthema des Buchs - an vier Revolutionen fest: der kognitiven Revolution ab etwa 70.000 v. Chr., der landwirtschaftlichen Revolution ab etwa 10.000 v. Chr., der Vereinigung der Menschheit ab 800 v. Chr. und der wissenschaftlichen Revolution ab circa 1.500 n. Chr. Jede dieser - von ihm so genannten - "Revolutionen" haben laut Harari zu einer signifikanten Weiterentwicklung der Spezies und ihrer Lebensbedingungen geführt. So habe die kognitive Revolution dem Menschen die Entwicklung kultureller Fähigkeiten wie Sprache und planvolle Organisation ermöglicht. Die landwirtschaftliche Revolution hingegen war eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung sesshafter Strukturen. Und die wissenschaftliche Revolution schließlich war- bzw. ist, denn sie ist noch in Gange - laut Harari die Triebfeder für die Entwicklung hoch komplexer Technologien und gesellschaftlich-kultureller Phänomene.

Harari geht in seinem Werk chronologisch vor und lässt keinen relevanten Punkt aus. Dadurch wird der - im Endeffekt mysteriöse, weil extrem schnelle - Wandel des Homo sapiens von einem wilden Tier zum unbestrittenen Herrscher der Erde verständlich. Harari spart im Übrigen nicht mit kritischen Beitönen. Er verweist zum Beispiel darauf, dass der Mensch in genetischer Hinsicht immer noch ein Jäger und Sammler ist, und bezeichnet die derzeitige Lebensform deshalb als "Selbstversklavung". Unterm Strich ist das Buch jedoch ein erstaunlich frisches und anregendes Werk, das trotz einer hohen Dichte an Zahlen und Fakten äußerst unterhaltsam und sprachlich brillant daherkommt.

Das sagen Literaturkritiker und andere Leser
Natürlich sind Sie nicht der Einzige, der in der Freizeit dem Hobby Lesen nachgeht. Andere Leser und unabhängige Literaturkritiker haben "Eine kurze Geschichte der Menschheit" bereits vor Ihnen gelesen und ihre Meinung dazu geäußert. Hier einige Leserstimmen: "Sehr schlau", "... mit etlichen Aha-Erlebnissen", "... stimmt mich nachdenklich". Und Literaturkritiker: "präzise und klug", "geradezu meisterhaft".

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