Osterpinzen

Tradition zu Ostern

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Osterpinzen sind in Österreich zu Ostern ein Muss
Osterpinzen sind, wie ihr Name schon sagt, in vielen Teilen Österreichs zu Ostern ein Muss. Da sie ursprünglich aus Venetien und Friaul stammen, liegt das Zentrum der Osterkiefer heute in den südlichen Bundesländern Österreichs, d.h. in der Steiermark und in Kärnten. Sie sind aber auch im Salzburger Land und in Teilen Oberösterreichs zu finden.
Österreichische Osterpinzen selbst gemacht - mit Ostereier und Tulpen© Simone / Fotolia

Traditioneller Osterimbiss
Obwohl die Osterpinze ein leicht süßes Gebäck ist, wird sie an den Osterfeiertagen als Beilage zu Osterfleisch gegessen. So wird die Pinze mit geräuchertem Fleisch, verschiedenen Würsten, Merettich (Meerrettich) und hartgekochten Eiern, den Ostereiern, kombiniert.

Wem diese Kombination jedoch zu seltsam erscheint, der kann sie auch mit Butter und/oder Marmelade zum Kaffee am Nachmittag oder Morgen essen. Als traditionelles Ostergericht werden die Osterpinzen bereits im Vorfeld des Osterfestes gekocht. In der Steiermark sind sie Teil des Korbes für die Fleischweihe, die am Karsamstag um die Mittagszeit stattfindet. Sie müssen daher spätestens zu diesem traditionellen Termin fertig sein.

Osterpinzen selbst kochen
Da Osterpinzen außerhalb der zentralen Regionen nur schwer zu bekommen sind, bietet es sich an, sie selbst zu kochen. Die Basis ist ein Hefeteig (Germteig). Pinzen erhalten ihren typischen Geschmack durch die Zugabe von Anis. Die Frage, ob man Zitronenschale zu den Osterpinzen geben soll oder nicht, ist eine Frage, die die Meinungen spaltet. Ebenso stellt sich die Frage, ob Anis kurz geröstet werden soll oder ob er eingestochen werden soll oder nicht.

Anis kann auch am Vortag in Weißwein (z.B. Muskateller Weißburgunder, Riesling) oder Milch eingeweicht werden. In vielen Rezepten wird auch empfohlen, den Anis abzuseihen, bevor Sie Milch oder Weißwein zum Teig geben. Andere Varianten sind, die Samen direkt in den Teig zu geben. Fenchelsamengewürz ist ein wenig aus dem Rahmen gefallen. Es ist jedoch eine gute Alternative für diejenigen, die Anis nicht so sehr mögen.

Der Teig
Ob Sie den Teig mit oder ohne Dampf machen, bleibt Ihnen überlassen. Generell empfiehlt es sich jedoch, eine Mischung zu verwenden, die reich an Eigelb und Butter ist. Sie dürfen aber auch Ihren normalen Hefeteig für Osterpintzen verwenden. Form Um den Osterpinzen ihre typische Form zu geben, formen Sie aus dem fertigen Teig Kugeln von etwa 200 bis 500 Gramm, je nach Teigmenge und Anzahl der Pinzen.
Österreichische Osterpinzen selbst gemacht - Koch mit Teig© exclusive-design / Fotolia

Schneiden Sie dann jede Kugel dreimal mit einer sauberen Schere durch. Damit jeder Schnitt gelingt, tauchen Sie die Schere zwischendurch in kaltes Wasser. Bepinseln Sie sie mit Ei und backen Sie sie im Ofen bei 180 Grad Celsius je nach Größe 15 bis 30 Minuten.

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