Zimmerpflanzen sind gut für das Raumklima

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Zimmerpflanzen für besseres Raumklima - wie Sie Ihr Haus aufwerten!
Ob vermehrtes Heizen, Konflikte oder Ausdünstungen von Elektrogeräten: Es gibt viele Faktoren, welche die sprichwörtliche "dicke Luft" in den eigenen vier Wänden verursachen und das Raumklima verschlechtern. Können Luftwäscher, Klimaanlage oder Vernebler Abhilfe schaffen? Vor dem Griff zum nächsten Elektronik-Prospekt ist es sinnvoll, sich einmal mit einer alternativen und günstigeren Lösung zu befassen: der Verwendung von Zimmerpflanzen.
Zimmerpflanzen sind gut für das Raumklima - Pflanzen im Bad© coolhand1180 / Fotolia

Das Haus begrünen - sinnvoll oder Zeitverschwendung?
Zunächst gilt es, sich mit der Frage zu befassen, ob eine Pflanze in der Lage ist, mit moderner Technik mitzuhalten oder diese zu überbieten. Kurz gesagt: ja. Vorausgesetzt, man pflegt und verwendet sie richtig. Dabei ist es nicht unbedingt entscheidend, ob Sie über einen "grünen Daumen" verfügen, denn der Aufwand gestaltet sich, zeitlich wie finanziell, als eher gering.

Was Astronauten und Zimmerpflanzen gemeinsam haben
Die Idee, Zimmerpflanzen für besseres Raumklima zu verwenden, stammt von der US-amerikanischen Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft (NASA). Im Verlauf der "Clean Air Study" werden Pflanzen zur Verbesserung von Raumklima und Atmosphäre getestet.
Zimmerpflanzen sind gut für das Raumklima © dusk / Fotolia

Welche Pflanzen sich für Ihr Haus eignen - und wo Vorsicht geboten ist
Den Anfang macht der Gemeine Efeu (Hedera helix). Er ist nicht nur auf Friedhofs- und Klostergeländen verbreitet, sondern rankt und gedeiht auch zunehmend in und an Häusern. Er bindet effektiv Giftstoffe wie Benzol und Formaldehyd in der Luft. Dabei verträgt er Wärme und trockene Luft eher weniger. Gerade im Herbst und Winter gilt daher: Einen kühlen Flur oder Eingangsbereich wird er Ihnen danken. Wichtig: Gemeiner Efeu ist in allen Teilen giftig! Achten Sie beim Schneiden darauf, Handschuhe zu tragen und halten Sie Hund und Katze auf Abstand.
Eine weitere, sehr effektive Pflanze ist die Friedenslilie (auch Einblatt genannt). Mit ihren weißen Blattfahnen wirkt sie sehr ästhetisch und ist darüber hinaus pflegeleicht. Sie bindet nahezu alle Schadstoffe aus der Luft, hat aber einen Nachteil: auch sie ist giftig für Haustiere! Allergiker sollten ebenfalls Vorsicht walten lassen.
Ebenso effektiv und nicht weniger ansehnlich: die Chrysantheme. Sie filtert wie die Friedenslilie den Großteil aller bekannten Schadstoffe aus der Luft und bringt mit ihren leuchtenden Blüten Farbe in Ihr Haus. Da sie ebenfalls giftig ist, sollten Sie auch hier Haustiere und Kinder fernhalten.
Bei all den aufgeführten Pflanzen gilt sparsames Gießen. Bei Zweifeln können Sie mit dem Daumen die Erde prüfen: Sind die oberen 3 cm angetrocknet, können Sie mäßig nachgießen. Für Haustiere oder Kinder unbedenklich sind beispielsweise die Steckenpalme (Rhapis excelsa), die Zwerg-Dattelpalme (Phoenix roebelenii) oder der Schwertfarn (Nephrolepis).

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